Dienstag, 10. Juli 2007

Zum Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn

Was dabei leicht in Vergessenheit gerät: Die Deutsche Bahn ist nur scheinbar ein Privatunternehmen, alleiniger Aktionär ist die Bundesrepublik Deutschland. Damit ist politische Einflussnahme in jedem denkbaren Umfang möglich, bedauerlicherweise auch im jetzigen.

Sonntag, 8. Juli 2007

Adobe und die Entmündigung des Anwenders

Möchte man die aktuelle Version 8.1 des Adobe Readers in Form eines traditionellen Installationsprogramms beziehen, ist dafür bei Firefox zunächst das Add-on User Agent Switcher zu installieren und vorübergehend Opera als Browserkennung einzustellen. Andernfalls versucht der Webserver von Adobe den Softwareinstallationsmechanismus von Firefox zu verwenden. Im Sinne einer einfachen Installation, die möglichst wenig Anforderungen an den Anwender stellt, durchaus eine nachvollziehbare Vorgehensweise. Was aufregt ist allerdings das Fehlen jeglichen Hinweises auf den Download eines normalen Installationsprogramms. Sicherlich findet man jenes in den Tiefen des FTP-Servers von Adobe oder halt über die erwähnte Tarnung von Firefox. Nur könnte man es halt auch einfacher haben. Offenbar ist Adobe nicht daran gelegen, ein Zeichen gegen den sich seit langem festigenden Eindruck der Arroganz zu setzen.

Noch ein anderes Erlebnis aus der glitzernden Software-Welt: Der Bezug von Updates und Add-ons für Microsoft Office 2007 über die entsprechende Office Online Webseite erfordert zur Überprüfung der Lizensierung die Installation eines ActiveX-Steuerelements. Soweit so gut. Nicht gut ist allerdings die wiederholte Erfahrung, dass hierzu nicht nur office.microsoft.comals vertrauenswürdige Seite einzutragen ist sondern *.microsoft.com. Die Hinweise zur passenden Konfiguration des Internet Explorer machen die konträre Aussage.

Fazit: Rebellen haben es schwerer und man wird schneller als erwartet zu einem.

Sonntag, 1. Juli 2007

25. Mai 2007 — normale Gleichzeitigkeit

Freitag, 25. Mai 2007, Hamburg: Das letzte Konzert von Blumfeld und der Zweitligaaufstieg von St. Pauli — in diesem Fall müssen wegen der Gleichzeitigkeit keine Verschwörungstheorien bemüht werden, im Gegensatz zu Ereignissen der jüngsten Zeit.